Seltende Schlaglichter

23. Oktober 2007 um 22:24 | Veröffentlicht in Something Else, Sprache | 2 Kommentare

Ich hatte ja schonmal meine Geschichte von den Fischen, die selten, erzählt. Und daß ich gar nicht die einzige war, die diese ungeahnte Tuwortneuheit im Nordseeküstenlied entdeckte, und daß sie auch für Axel Hacke nichts Neues war. Nach anfänglicher Enttäuschung war ich geradezu entzückt, mein Verb sogar auf Spiegel Online wiederzufinden:

Zugegeben, das ist schon eine Weile her, und mittlerweile ist das „d“ weg. Aber in diesem Artikel geht es ausgerechnet um Phishing … Ich meine: Ist das Zufall? Vielleicht war das „seltende Schlaglicht“ gar nicht so verkehrt. Wenn „selten“ eine Fortbewegungsart von PhFischen ist, warum soll es nicht auch auf Festnahmen übertragbar sein? Schlaglichter selten eben nicht an Land, sondern gen Gerechtigkeit. Oder so. Im übertragenen Sinne. Obwohl, wenn sie schon geworfen werden, haben sie da noch Gelegenheit, gleichzeitig zu selten? Wie das wohl aussieht? Aber vielleicht führt das auch zu weit.

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2 Kommentare »

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  1. Ist selten ein starkes oder ein schwaches Verb? Ich wäre ja für selten, silt, gesalten; seltete geseltet klingt nicht halb so gut.

  2. Zwiebelfisch ick hör dir trapsen. Bis ich in den vollen Umfang der Diskussion zum Wort „selten“ erfasst hatte, wusste ich gar nicht was jetzt Phase ist. Schnelllesetechniken haben auch so ihre Nachteile. Ansonsten: Chapeau !


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