Fahrradgeschichten 26 – Die erste Fahrradgeschichte ohne Antoine

28. Juli 2008 um 15:06 | Veröffentlicht in Fahrrad, Starstruck | 11 Kommentare
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Jedenfalls fast ohne Antoine – noch steht er unten in der Garage und darf von diesem Beitrag nichts erfahren. Es ist nicht so, daß ich ihn nicht mehr mag, und einfach so trennt man sich nicht von seinem alten herzensguten Fahrrad. Doch nun ist ein neues Fahrrad in mein Leben getreten, zumindest in Gedanken.

Ich habe einmal gesagt, mein Traumfahrrad sähe aus wie ein Fünfziger-Jahre-Auto. Ich wußte gar nicht, daß es so etwas wirklich gibt. Doch am just vergangenen, außerordentlich entspannenden Sommerwochenende in Berlin mit jeden Tag Freibad kam ich zufällig an einem Fahrradgeschäft vorbei und sah:

Es ist hellblau (das Mittlere), hat ein traumhaftes Muster und ist … wunderwunderschön. Ich habe sofort alles darüber herausgefunden. Es heißt Gigi.

Ich werde es hier in Hamburg noch einmal genauer besichtigen. Ich bin nicht sicher, wie es mit dem Verhältnis von Preis und Qualität aussieht.

Es wäre bestens geeignet als Belohnung zum Abschluß, doch mit dem bin ich erst im September fertig (wenn überhaupt und falls ich je meine Ergebnisse erfahre) und das ist ja noch ewig hin und da ist der Sommer ja schon fast vorbei.

Aber ach! Wenn es für das Fahrrad nicht reicht, dann werden es womöglich zumindest eine Klingel und ein Tacho. Es gibt ja so schöne Dinge.

* * * * * * * * * *

Ältere Fahrradgeschichten.

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11 Kommentare »

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  1. Das ist traurig. Wenn eine so lange glückliche Beziehung einfach zu Ende geht. Was haben Antoine und Du nicht schon gemeinsam alles erlebt – und nun plötzlich ein neues Fahrrad? Das kann ich mir nicht vorstellen.

  2. Es wird ihm den Ritzelkasten brechen.

  3. Hallo Lady K.!
    Ich ertappte mich erst bei dem Gedanken: Wofür Leute Geld ausgeben! Das kann man doch nur in Berlin oder Hamburg verkaufen, in Elend oder Sorge würde das keiner fahren.
    Dann fiel mir ein, dass ich selbst ich als Fahrradfan schon vom „Sex-and-the-City-(Main)Stream“ beeinflusst bin. „Warum darf ein Fahrrad nicht schön sein?“ war die viel bessere Frage.
    „Wieso bin ich unbewusst dem Glauben verfallen, dass Fahrradfahren nur pragmatisch sein soll?“
    „Wieso dürfen nur Autos oder Motorräder cool sein?“
    BITTE lass dich von so etwas nicht leiten, schlaf noch 60 Nächte drüber und bereichere Hamburg um ein ästhetisches, umweltfreundliches Verkehrsmittel.
    Ach ja, Antoine…vielleicht gibt es ja einen Fahrrad-Gnadenhof. Ich habe jedenfalls so einen
    im Keller.

  4. ad bosch: Hmpf. Naja, das meiste haben Antoine und ich ja erlebt, weil ihm wieder irgendein Teil abgefallen ist.

    ad Claudia: Was ist denn „Ritzel“ für ein lustiges Wort

    ad Grenzquell: Wenn ich Dich richtig verstehe, geht es nur um die Geschmacksfrage? 😉

  5. […] auf einmal ganz schnell. Heute ist Antoine die Handbremse gerissen. Rein zufällig, nachdem er gestern mit in den Fahrradladen mußte, um die Konkurrenz zu […]

  6. Ja, Ritzel ist niedlich! Schön daß das auch andere als ich merken. Übrigens, Definition hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ritzel

  7. Also, ich will sagen, dass ich – mit Verlaub – nicht so der Prototyp von Käufer für das hellblaue Rad bin, weil es für mich zu instabil ist und zu wenige Gänge hat.Wenn Dir diese Dinge nicht so wichtig sind, ist das ein super Rad!
    Ich habe jetzt entdeckt, dass ich auch von der ästhetischen Seite an Räder rangehen könnte. Hauptpunkt ist aber immer, dass man als Radfahrer unabhängig und gesundsheitsförderlich unterwegs sein kann.
    Oder meintest Du, die Trennung von Antoine wäre nur eine Geschmacksfrage? Das nicht, aber Dinge verschleißen halt. Ich hatte mal so ein 26er Herrenrad, da wurden mir die Ersatzteile für die Pedalen (Keile) dann irgendwann zu teuer.

  8. Lieber Grenzquell, vielen Dank für Deine Hinweise! Ich hatte nur nicht verstanden, ob Du es jetzt gut oder schlecht findest, Fahrräder nach dem Äußeren zu beurteilen. Also, ich bin bei so einem hellblauen Rad gleich hin & weg …
    Was meinst Du genau mit instabil? ich kenn mich da nicht so gut aus, aber auseinanderfallen soll es natürlich auch nicht gleich …

  9. Instabil: Keine Angst ! Nur wenn ich Sonntag mal über Steine und Baumwurzeln fahren möchte oder ganz hohe, fiese Bordsteine rauf und runter, ist mir ein dickerer Reifen + Rahmen lieber.
    Für den Stadtverkehr ist das hellblaue Rad sehr gut! Allez, „le bleu“!

  10. Hm, okay. Genau, es soll ja ein Stadtfahrrad sein. Ich bin weder Rennfahrerin noch Mountainbikerin und fahre immer im 3. Gang. Und Gigi fährt sich allemal leichter als Antoine, das habe ich schon getestet …

  11. […] daß ich überhaupt nichts von Cruisern wußte, bevor ich zufällig auf meine große Fahrradliebe stieß und sie ausfindig machte. Seither kenne ich das Wort erst. Ich habe heute zufällig gesehen, daß […]


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