Meine Güte, ist eine Mobilfunkvertragsverlängerung erschöpfend.

22. November 2008 um 11:58 | Veröffentlicht in Was weiß ich | 1 Kommentar
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Nachdem ich mich Ewigkeiten durch die Kundenseiten des Mobilfunkanbieters meines Vertrauens gekämpft hatte – okay, Vertrauen ist zuviel gesagt, aber ich bin da nun wirklich seit vielen Jahren -, habe ich es gerade mal geschafft, mir ein hübsches und trotzdem einigermaßen günstiges Mobiltelefon auszusuchen. Ich benutze seit ebendiesen vielen Jahren irgendwie ausschließlich subventionierte Handys, die ich beinahe ausschließlich nach Schönheit aussuche. Trotzdem ging mir mein altes auf die Nerven. Den eine Sekunde währenden Gedanken an ein iPhone habe ich aus irgendwelchen Gründen schnell wieder verworfen: ist nicht hinterhergeschmissen; eignet sich nicht dazu, es irgendwo liegenzulassen, sondern vielmehr dazu, sich draufzusetzen oder es fallenzulassen.

Naja, jedenfalls wollte ich einfach meinen Vertrag online verlängern, ein Telefon bekommen und gucken, ob es möglicherweise auch günstiger geht. Ich habe es versucht, aber ich habe es nicht verstanden. Ich habe nicht kapiert, ob das Verlängern in meinem Fall mit Tarifwechsel geht oder nicht, ob ich jetzt für wann verlängern kann und ob ich das Telefon jetzt kriege oder ob das erst drei Monate vor Ablauf geht. Was ein Treuevorteil ist und ob ich dann trotzdem das Handy zum neuen Vertrag bekommen könnte.

Dann rief ich doch die Hotline an. Das kostet eigentlich auch viel Geld, aber irgendwie bekam ich dafür immer eine Gutschrift. Jedenfalls war da ein freundlicher Herr in der Leitung, der mir recht schnell erklärte, was wie geht, vor allem, daß ich, nur weil ich schon seit Ewigkeiten den gleichen Vertrag habe, überhaupt noch ein Mobiltelefon mit einer Einmalzahlung bekomme. Heutzutage kommt zum Einstiegspreis für das Handy ja noch ein monatlicher Betrag hinzu oder man kann es nur noch mieten. Ich hatte mir ja schon eins ausgeguckt und das hat er mir nach einigem Hin&Her dann noch günstiger gemacht und den alten Vertrag verlängert. Und ich glaube, daß das für 50 Freiminuten und 150 Frei-SMS für 15 Eur./Monat eine einigermaßen gute Entscheidung war.

Dazu fällt mir ein, daß ein Verkäufer in einem Mobilfunkladen mir einmal schriftlich gab, daß er mir so eine Kamera abkauft, die dabei war, wenn ich das&das Handy bestellte (damals, 2004, waren Kameras noch zum Dranschrauben …). Er wollte sie für sich selbst haben. Unseriös, ging aber alles über die Bühne.

Ich verabschiede mich hiermit also schmerzlos von meinem ollen Sony Ericsson K600i – auch wenn ich es anfangs mochte -, mit dem man Bierflaschen öffnen konnte, das sich dafür aber partout nicht an den Computer anschließen ließ und das einen freien Fall aus 7 Metern Höhe auf blanken Steinboden unbeschadet überstand.

Ich begrüße freudig mein „neues“ Sony Ericsson K770i mit lila Display, das nach keinen zwei Tagen eintraf.

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  1. Puh, für mich sind Handyverträge so ähnlich wie Auto- oder Krankenversicherungen: Lästiges Übel. Mobile Telefone sind für mich auch eher so Mittel zum Zweck, ich weiß nichtmal welches genau ich habe. Naja, „Samsung“ steht drauf. Bin ich wohl nicht so der 21.Jh.-Prototyp.


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