Fahrradgeschichten 40 – Johnny Thunder bekommt eine neue Gangschaltung und Antoine kommt tatsächlich noch einmal zum Zuge

24. Juli 2009 um 11:23 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare

Der gute Johnny hatte ja zu Beginn nur eine Dreigang-Nabenschaltung. Nun dachte ich, der Zeitpunkt ist endlich gekommen für eine Siebengangschaltung. So trug, nein, fuhr ich mein Fahrrad nach langer Zeit wieder zu dem freundlichen Fahrradladen. Es regnete in Strömen, deswegen fand ich es nicht soo schlimm zu erfahren, daß die Bestellung der Schaltung samt Einbau eine Dreiviertelwoche dauern würde. Natürlich hatte ich mich bei der Aktion nach der Wettervorhersage gerichtet, die tagelangen Regen angekündigt hatte.

Allerdings wurde es dann doch wieder sommerlich, also sprang ich in die Garage, redete dem übel vernachlässigten Antoine gut zu, und ja, er war bereit, seine Dienste noch einmal anzubieten. Ich habe kein HVV-Ticket mehr – umso mehr weiß man seinen Radrennstall zu schätzen. Und, was soll ich sagen, so schlimm war’s gar nicht. So schwer die Umgewöhnung von einem so anders gebauten Fahrrad auch ist, sie geht doch recht schnell. Einen Vorteil konnte ich sogar noch ausmachen: die Parkplatzsuche gestaltet sich ungleich leichter. Antoine kann man einfach in die Ecke werfen und braucht keine Laterne. Vier Tage bin ich mit ihm gefahren. Und dann, ähem, als Johnny Thunder fertig war, hab ich Antoine einfach in der Stadt an der Straße abgestellt und erst nach Tagen wieder abgeholt …

Antoine noch einmal in Aktion.

Und Johnny Thunder fährt jetzt wie Butter. Oder so.

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Was meinem Fahrrad bisher geschah …

Arriving in Liverpool

23. Juli 2009 um 11:08 | Veröffentlicht in Starstruck, Städtereisen | Hinterlasse einen Kommentar
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Wenn man an der Lime Street Station in Liverpool ankommt, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder guckt man in die eine Richtung und sieht die riesige St. George’s Hall, die historischen Museen und die Bibliothek. Oder man schaut in die andere Richtung, wo im Moment hinter einer Baustelle ein Riesenbusbahnhof mit einem häßlichen Hotel ist und wo man vom Charme der Stadt wirklich noch so gar nichts erahnen kann. Selbstverständlich war letzteres mein erster Eindruck. Von dem habe ich ja auch schon ein bißchen erzählt.

Aber nach einer ruhigen und friedlichen Nacht am Sefton Park habe ich mich am ersten Tag erst einmal so umgeschaut. Zuerst bin ich in die Nightingale Lodge umgezogen, mein Hostel in einem ziemlich schönen Gebäude, das am südlichen Rand des Univiertels liegt. Das Hostel ist recht groß und war unter der Woche auch recht leer, erst am Wochenende war es im Frühstücksraum dann richtig voll. Vorher war ich immer fast alleine dort. Es gibt alles, Waschmaschinen, Küche, Schließfächer – letztere nur leider auch im Keller. Auf den Etagen wäre das schon praktisch gewesen.

Naja. Ich bin also am ersten Tag bei Sonnenschein erst mal losgestiefelt und ein bißchen herumgelaufen: An der Cathedral vorbei, Chinatown, das Univiertel eben, und bin schon an den ersten wichtigen Orten vorbeigekommen: dem Phil, durch die Mathew Street, dem Liver Building zum Mersey Travel, um zwei Tageskarten zu kaufen, denn am nächsten Tag wollte ich meine Fährfahrt machen. Sonst bin ich weitgehend zu Fuß gegangen oder hab mal ein Busticket gekauft. Das Bussystem ist leider ganz extrem unübersichtlich. Es fahren verschiedene private Unternehmen dieselben Strecken, oder manchmal fahren sehr ähnliche Nummern sehr unterschiedliche Strecken. Ich hatte immer meinen Beatles-Reiseführer von Beate Baum in der Tasche, ohne den ich geradezu aufgeschmissen gewesen wäre.

Ich bin dann relativ früh zurück ins Hostel. Ich mußte ja noch die Tage in London verarbeiten und war schon fünf Tage lang rumgelaufen. Ich hatte nur eine schweigende Mitbewohnerin im Zimmer, die um neun schon schlief und morgens auch schlief, die ich also fast nie gesehen habe.

Das war also Montag, Tag 1, in Liverpool. Originalbericht von Dienstag, Tag 2, ist hier zu lesen. Aus Hoylake auf the Wirral, wo ich mit der Fähre hingefahren bin, kommt Cynthia Powell, John Lennons erste Frau. Es ist ein hübsches kleines Dorf, in dem ich ihre Straße aufsuchte (auch John hat hier zeitweise gewohnt), an deren Ende sich dann eben auf einmal das Meer befand, an dem ich dann spazierenging. Das war ziemlich schön. Ich weiß, man kann es etwas verrückt finden, all diese Orte aufzusuchen. Aber für mich war es sehr, sehr beeindruckend. Die Fähre ist von Gerry & the Pacemakers übrigens so besungen. Seufz.

Mittwoch, Tag 3, steht dann hier. Tag 4, Tagesausflug nach Manchester, und weitere folgen.

Neue Küchenzeile …

13. Juli 2009 um 18:40 | Veröffentlicht in Was weiß ich | 1 Kommentar

hier zu sehen.

Ansonsten kann man noch ein bißchen auf Godot warten.

Warten auf Godot, Teil 5

10. Juli 2009 um 19:34 | Veröffentlicht in Picture Book | Hinterlasse einen Kommentar
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Weil hier ja im Moment nichts geschieht, passen neue Wartehunde ja bestens …

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