Fahrradgeschichten 41 – Norddeutsche Marienkäferplage erreicht Johnny Thunder

1. August 2009 um 17:05 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare
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Vielleicht hat er aber auch doch einfach ein wenig Glück im Gepäck.

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Ältere Fahrradgeschichten …

Fahrradgeschichten 40 – Johnny Thunder bekommt eine neue Gangschaltung und Antoine kommt tatsächlich noch einmal zum Zuge

24. Juli 2009 um 11:23 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare

Der gute Johnny hatte ja zu Beginn nur eine Dreigang-Nabenschaltung. Nun dachte ich, der Zeitpunkt ist endlich gekommen für eine Siebengangschaltung. So trug, nein, fuhr ich mein Fahrrad nach langer Zeit wieder zu dem freundlichen Fahrradladen. Es regnete in Strömen, deswegen fand ich es nicht soo schlimm zu erfahren, daß die Bestellung der Schaltung samt Einbau eine Dreiviertelwoche dauern würde. Natürlich hatte ich mich bei der Aktion nach der Wettervorhersage gerichtet, die tagelangen Regen angekündigt hatte.

Allerdings wurde es dann doch wieder sommerlich, also sprang ich in die Garage, redete dem übel vernachlässigten Antoine gut zu, und ja, er war bereit, seine Dienste noch einmal anzubieten. Ich habe kein HVV-Ticket mehr – umso mehr weiß man seinen Radrennstall zu schätzen. Und, was soll ich sagen, so schlimm war’s gar nicht. So schwer die Umgewöhnung von einem so anders gebauten Fahrrad auch ist, sie geht doch recht schnell. Einen Vorteil konnte ich sogar noch ausmachen: die Parkplatzsuche gestaltet sich ungleich leichter. Antoine kann man einfach in die Ecke werfen und braucht keine Laterne. Vier Tage bin ich mit ihm gefahren. Und dann, ähem, als Johnny Thunder fertig war, hab ich Antoine einfach in der Stadt an der Straße abgestellt und erst nach Tagen wieder abgeholt …

Antoine noch einmal in Aktion.

Und Johnny Thunder fährt jetzt wie Butter. Oder so.

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Was meinem Fahrrad bisher geschah …

Fahrradgeschichten 39 – Gigis Familienzusammenführung

24. Mai 2009 um 18:57 | Veröffentlicht in Fahrrad | 1 Kommentar
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Ja, ich schreibe von Gigi, nicht von seinem Taufnamen Johnny Thunder, denn heute hat Gigi zum ersten Mal ein Brüderchen getroffen. Mitten in Barmbek, da war es, in einem Fahrradgeschäft, getrennt nur durch eine Fensterscheibe. War das eine rührende Szene. Falls jemand das Fahrrad aus dem Schaufenster kauft, bitte sag mir Bescheid, dann können wir eine Fahrradverbrüderungstour machen.

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Danke für das Bild an bosch.

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Fahrradgeschichten 38 – Alt und neu und so

5. Mai 2009 um 10:36 | Veröffentlicht in Fahrrad | Hinterlasse einen Kommentar
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Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja: Daß es manchmal schon komisch ist, auf sein Fahrrad angesprochen zu werden, wenn man tranig durch die Gegend gurkt. Ich hab’s ja nicht gekauft, um groß auszufallen, sondern weil es das allererste Fahrrad war, das mir sofort gefiel. Das ist so, wie wenn man je nach Tagesstimmung eine auffällige oder weniger auffällige (Sonnen-)Brille anzieht. Nur das Fahrrad ist immer das gleiche. Und manchmal, geradezu meistens, ist man einfach nicht in der Stimmung, angelabert zu werden. Manchmal freu ich mich natürlich auch ein bißchen, hier und da auch sehr.
Und daß sich einmal, als ich in der Stadt an der Ampel stand, ein mittelkleiner Junge mit beiden Beinen um mein Vorderrad klemmte und zu sich selbst sagte: „Boah, so breite Fahrradreifen hab ich noch nie gesehen.“ Und verschwand im Nichts, woher er auch gekommen war.
Sooo breit sind die Reifen ja nun auch nicht.
Und daß ich vor kurzem tatsächlich noch einmal mit dem kleinen Antoine gefahren bin. Einfach so. Das ist vielleicht komisch, wie sehr man sich an einen großzügigen Lenker und einen Sattel wie ein Sofa (Das sagte wiederum letztens der Brotverkäufer auf dem Markt) gewöhnt. Mit Johnny Thunder hat man ja eine richtige Karosserie unter sich. Und jetzt fühlte ich mich auf Antoine wie ein Elefant auf einem Einrad. Dabei habe ich ihn geschlagene vier Jahre gefahren, als sei es das Normalste auf der Welt.
Und daß ich mittlerweile schon nen paar gleichgebaute Electra-Modelle in Hamburg gesehen habe, meistens diese Hawaii-Ausgabe, die ich ja ehrlich gesagt nicht so schön finde, und zwar in rosa, olivgrün und blau.

Moi sur le vélo.

Ist es eigentlich Absicht, daß man bei dem Wort „Ampel“ nur das L von der Lampe hintendrangehängt hat?

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Fahrradgeschichten 37 – Fahrradalpträume

22. April 2009 um 15:36 | Veröffentlicht in Fahrrad, Sprache | 1 Kommentar
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Heute hat Johnny Thunders Rückspiegel zum ersten Mal Regen gesehen. Nach unzähligen Sonnentagen stand das arme Rad auch noch draußen. Naja. So schlimm war das auch nicht. Habe es hinterher natürlich ordentlich mit einem Tuch abgerubbelt. Ähem.
Das war aber noch nicht der Alptraum*. Ich hatte in letzter Zeit sogar ganze zwei echte Johnny-Thunder-Alpträume. In dem ersten war der Lenker winzig klein. Und die Griffe knickten immer ab. Ich heizte über die Straßen und konnte mich nicht richtig festhalten. Das war doof.
Ein paar Nächte später träumte ich, daß ich J.T. mit einem Tuch saubermachen wollte (Oje, ich träume vom Fahrradputzen. So weit ist es schon.). Ebenjenes Tuch fand ich in einer Garage, aber es war Scheuermilch daran gewesen. Davon ging der ganze Lack kaputt. O Schreck.
In einem noch anderen Traum war ich mit Monsieur in einer fremden Stadt und wir hatten Fahrräder ausgeliehen. Seines war zufällig genau das gleiche wie J.T. Dann hat er es am hinteren Schutzblech kaputtgefahren. Das war mir aber egal. War ja nicht meins. Hihi.

Ach je. Sowas Närrisches …

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*Es heißt übrigens wirklich Alpträume. Die Albe/Alpe, eine Art böse Elfen, Nachtmahre, die sich in der Brust des Schlafenden festsetzen, schreibt man schon seit ca. 800 Jahren mit p. Seit (!) der jüngsten Rechtschreibreform ist auch Albtraum mit b erlaubt.
Übrigens schrieb man auch das Wort Alp=Hochweide, von dem auch die Alpen abstammen, im Althochdeutschen noch mit b. Auslautverhärtung und so.

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Fahrradgeschichten 36 – Es ist soweit.

11. April 2009 um 20:55 | Veröffentlicht in Fahrrad | 1 Kommentar
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Es gibt nun ein anständiges Foto von Johnny T., komplett mit allem. Und der Frühling ist da. An der Alster blühten zunächst die Kroken, dann die Osterglocken, und nun sind die Kirschblüten dran. Die Ohrschützer bleiben zuhause, die Sonnenbrille wird ausgepackt. Die Sonne scheint, und Johnny Thunder & ich freuen uns jeden Tag, wenn wir dort vorbeifahren.

Als wir heute von der Arbeit nach Hause fuhren,  ging gerade die Sonne unter. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß mein Fahrrad einen Rückspiegel zum Geburtstag bekommen hat? … tada:

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