Kamera kaputt und Pannekooke

28. Juni 2009 um 12:33 | Veröffentlicht in Heimat, Städtereisen | Hinterlasse einen Kommentar
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Gestern nach der Arbeit haben wir einen kleinen Ausflug nach Buxtehude und Stade gemacht. Meine kleine Kamera hatte ohnehin schon einen Fleck auf dem Sensor, das Ding, an dem man das Band befestigen kann ist abgegangen, sie ist 3 1/2 Jahre alt und ich wollte mich demnächst mal nach einer neuen umschauen. Und die Bilder aus Brighton (die noch folgen) waren auf einmal komplett überbelichtet, was mich trotz Dauersonnenschein gewundert hat. Und dann gestern in Buxtehude machte sie auf einmal nur noch Bilder, die weiß mit ein paar schwarzen Umrissen waren. Nun wird noch ein Monat gespart und dann eine neue angeschafft …

Der Grund, nach Stade zu fahren, war jedenfalls Ron’s Pannekoken-Hus. In meiner Heimat am Niederrhein gibt es in der Nähe von Grefrath ein ganz phantastisches Pannekookehuus, wo ich als kleine Schülerin, als wir im Winter immer mit der Klasse in Grefrath Schlittschuhlaufen waren, erstmals war und mir für 5 Mark oder so gerade einen Pfannekuchen mit Marmelade leisten konnte. Zuletzt waren wir im Januar mit der ganzen Familie dort, was sehr nett war und wo ich den diesmal herzhaften Pfannekuchen fast noch lieber mochte als seinerzeit.

Naja, und bei einem Sonntagsausflug nach Stade haben wir dann zufällig Ron entdeckt, einen echten Niederländer, bei dem es ebenfalls großartige Pfannekuchen gibt. Nicht ganz so großartig wie in Grefrath, muß ich allerdings sagen. Aber fast.

Der unübertroffene Siegerpfannekuchen aus Grefrath/Dorenburg

Der unübertroffene Siegerpfannekuchen aus Grefrath/Dorenburg

Der ebenfalls nicht schlechte zweite Platz aus Stade

Der ebenfalls nicht schlechte zweite Platz aus Stade

(Die Fotos stammen aus dem Archiv, als meine Kamera es noch tat)

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Projekt 52, Woche 5 …

3. Februar 2009 um 23:20 | Veröffentlicht in Heimat, Picture Book | 4 Kommentare

Thema: Sinnesflut. Was soll man sich darunter vorstellen. Wasser vielleicht. Zeit. Erinnerungen. Eine Sonnenuhr am Rhein ist das. Und hinten das Siebengebirge. Der Rhein in Bonn. Da habe ich mal gewohnt. Und war am Wochenende dort. Schön da. Von Wasser träume ich immer bei entscheidenden Lebenswendungen. Also Sinne und Flut genug.

* * * * * * * * *

Und nicht zu vergessen: Dave Davies alles Gute zu seinem Geburtstag!

Projekt 52, Woche 2: Zeit

17. Januar 2009 um 18:32 | Veröffentlicht in Heimat, Picture Book | Hinterlasse einen Kommentar
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Zeit. Hatte ich kaum für das Thema dieser Woche. Das Foto stammt aber original vom vergangenen Sonntag. Es ist ein Mohrenkopf der weltbesten Konditorei.  Hier gibt es ein Problem: Zu Dickmann’s und so kann man jetzt Schaumkuß sagen. Aber was ist mit dieser Art Gebäck? Es ist etwas komplett anderes als ein Schaumkuß und besteht vielmehr aus (extrem köstlichen) Biskuitteig und Vanillecreme. Und die Schokolade …  ein Gedicht. Naja, zurück zum Thema Zeit: Dieser Mohrenkopf war nachmittags noch in Düsseldorf und reiste zusammen mit mir nach Hamburg, wo er sich am selben Abend dann befand.

Und jetzt ist er weg.

Rosa Elefant.

9. August 2008 um 12:10 | Veröffentlicht in Heimat, Picture Book | 4 Kommentare
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Zum Thema „Kindheitserinnerungen“ mein rosa Elefant, der ich-weiß-nicht-wieviel Jahre alt ist. Fast so alt wie ich jedenfalls. Jetzt lebt er hier mit mir in Hamburg.

Stationen einer Jugend

30. Dezember 2007 um 12:00 | Veröffentlicht in Beat Beat Beat, Heimat | 1 Kommentar

Mein Heimatort ist ziemlich klein. In zehn Minuten ist man durch. Mein letzter Rundgang anläßlich der nun endlich vergangenen Weihnachtstage führte mich zufällig an einigen der Stationen vorbei, die meine musikalische Karriere prägten. Kleiner Rundgang, kleine Auswahl:

Am Ende der Stadt befand sich früher der Plattenladen robot records. Ein Jammer und kein Wunder, daß er erst an eine weniger prominente Stelle zog und schließlich ganz schloß – da wohnte ich allerdings schon nicht mehr dort. Von meinem 13. bis zum etwa 20. Lebensjahr trug ich regelmäßig meine jeweils ersparten 26,90 DM zu robot records und erstand erst eine Beatles-, dann eine Kinks- und schließlich eine Monkeesplatte nach der anderen.
In die Räumlichkeiten war nicht, wie befürchtet, eines dieser Billig-Mobil- und Telefonier-Ramsch-Internetcafés eingezogen, sondern ein Trödel- und Kaffeetrink-Café, das sogar einen recht freundlichen Eindruck machte:

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St.-Martins-Geschichte

9. November 2007 um 14:05 | Veröffentlicht in Heimat, Sprache | 3 Kommentare
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Ich komme ja aus einer Gegend, in der der Martinstag praktiziert wird – in meiner Jugend auch noch unbeeinträchtigt von der (amerikanisierten) Halloween-Welle, die Kinder heutzutage dazu bewegt, verkleidet an Nachbarstüren zu klingeln und „Halloween“ zu brüllen. Wir sangen immerhin noch lieblich für unsere Süßigkeiten. Außerdem gab es ein Martinsfeuer und einen echten St. Martin auf einem echten Pferd, der eine Runde ums Feuer ritt. Dann bekam man den ersten Weckmann des Jahres (den zweiten gab es zum Nikolaustag). Im Kindergarten und in der Grundschule bastelten wir Laternen. Besonders stolz war ich auf mein leuchtendes Fachwerkhaus. Continue Reading St.-Martins-Geschichte…

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