30. November 2009 um 22:34 | Veröffentlicht in Herübergehört | Hinterlasse einen Kommentar

„Und wenn man weint, ist sowieso alles egal“, sagt die freundliche Wimperntuschenverkäuferin.

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Loch.

17. Mai 2009 um 17:03 | Veröffentlicht in Herübergehört | 3 Kommentare
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Loch in der Innenstadt. Ungefähr dort, wo der Bagger auf dem Mäuerchen balanciert, hatte ich früher immer Chorproben. Das zweite Vorsingen, mit dem ich dauerhaft in den Chor aufgenommen worden wäre, habe ich haushoch vergeigt. Ein halbes Jahr habe ich da glaub ich gesungen. Aber es ist mir eh zuviel geworden, jedes zweite Wochenende Probenwochenende und so. Nee nee.

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Ein Typ aus einer Gruppe jugendlicher Checker sagte, als sie an der Baustelle vorbeigingen: „Immer die gleiche Scheiße – irgendwann stürzt das hier, wie in Köln, ein.“

Lady kinkling tanzt Bolognese

24. Februar 2009 um 16:14 | Veröffentlicht in Herübergehört | 1 Kommentar
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Beim Mittagessen.
Lady kinkling: Ich eß kein Hackfleisch. Ich esse überhaupt keine Tiere jedwelcher Form und Verarbeitung.
Chef: Du bist Vegetarierin? So richtig? Wie lange schon?
Lady kinkling: Seit über zehn Jahren.
Chef: Das ist mir nie aufgefallen!
Lady kinkling: Wie, du machst dich doch schon seit Jahren beim Essen über meine Gemüsefladen lustig!
Chef: Ja, aber ich dachte, du machst das, um dich zu quälen.

Fahrradgeschichten 31 – Ein Tag mit Gigi.

15. Dezember 2008 um 19:26 | Veröffentlicht in Fahrrad, Herübergehört | 4 Kommentare
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Mit Gigi zur Arbeit gefahren. Ganz schön kalt im Moment. Dort werde ich gefragt: „Und dein Fahrrad, steht es jetzt ganz allein unten?“ – Ich: „Naja, in der Tiefgarage, wie immer.“ – „Nicht, daß es da friert oder so?“, ist die Antwort. Ich sage: „Es ist ja gestählt.“

Dann auf dem Heimweg gerate ich an eine polizeibewachte Absperrung an irgendeiner Botschaft mit einem Schild „Fußgänger; Ende des Radwegs“. Es gibt eine Schranke und ein halbgeöffnetes Tor. Ich steige ab und frage, ob ich da jetzt nicht durchkann? „Doch klar“, antwortet die ganz freundliche Polizistin, „hier rum vorbei.“ Ich mache Anstalten, das Rad durch jenes Tor zu schieben. „Nein, hier an der Schranke vorbei“, sagt die Polizistin. „Okay“, sage ich, „ich dachte, hier rum geht’s auch.“ – „Das war jetzt Frauenlogik“, sagt die Polizistin. Ich: ???

Egal. Weiter geht’s. An einer gut beleuchteten und nicht sehr befahrenen Straße hält vor Gigi und mir ein Auto am rechten Fahrbahnrand und die Fahrertür wird geöffnet. Bevor ich reindonnere, weiche ich gekonnt aus – solche Situationen kennt man ja. Daß die sich auch einfach nicht umgucken. Der Fahrer steigt aus und brüllt mich an: „MACH GEFÄLLIGST LICHT AN!!!!“ – Ich brülle zurück: „Ich habe Licht an!“ Es stimmt; mein Licht ist nur ganz leicht batteriegeschwächt. Die Leute gucken sich um. Ich glaube, er rief noch „BLÖDE KUH!“ hinter mir her, aber da hielt Gigi mir schon die Ohren zu.
Ich sage: Das muß nicht sein.

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Ältere Fahrradgeschichten: eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn, elf, zwölf, dreizehn, vierzehn, fünfzehn, sechzehn, siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig, einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, vierundzwanzig, fünfundzwanzig, sechsundzwanzig, siebenundzwanzig, achtundzwanzig, neunundzwanzig, dreißig

The Inner Light

2. September 2007 um 22:45 | Veröffentlicht in Herübergehört, Picture Book, Städtereisen | 1 Kommentar
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Eine alte Dame in der Bahn: „Was soll ich denn die Welt sehen? Wozu hab ich Phantasie?“

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The farther one travels / The less one knows

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The Inner Light: Psychedelische, aber wunderschöne B-Seite der Beatles-Single „Lady Madonna“. George Harrison, 1966

Bild: Meine kleine Rheinauenflohmarkt-Einbauküche am Alten Zoll, Bonn, August 2007

Höhere Mathematik

22. August 2007 um 13:29 | Veröffentlicht in Herübergehört | Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Jugendliche unterhalten sich in der S-Bahn lautstark über ein Mädchen. Der eine erzählt seinem Freund:

„Die war schon immer ein Buch mit sieben Siegeln. Aber jetzt hat sich das verdoppelt: Vierzehn Siegel!! Mindestens!!“

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