Fahrradgeschichten 39 – Gigis Familienzusammenführung

24. Mai 2009 um 18:57 | Veröffentlicht in Fahrrad | 1 Kommentar
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Ja, ich schreibe von Gigi, nicht von seinem Taufnamen Johnny Thunder, denn heute hat Gigi zum ersten Mal ein Brüderchen getroffen. Mitten in Barmbek, da war es, in einem Fahrradgeschäft, getrennt nur durch eine Fensterscheibe. War das eine rührende Szene. Falls jemand das Fahrrad aus dem Schaufenster kauft, bitte sag mir Bescheid, dann können wir eine Fahrradverbrüderungstour machen.

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Danke für das Bild an bosch.

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Fahrradgeschichten 38 – Alt und neu und so

5. Mai 2009 um 10:36 | Veröffentlicht in Fahrrad | Hinterlasse einen Kommentar
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Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja: Daß es manchmal schon komisch ist, auf sein Fahrrad angesprochen zu werden, wenn man tranig durch die Gegend gurkt. Ich hab’s ja nicht gekauft, um groß auszufallen, sondern weil es das allererste Fahrrad war, das mir sofort gefiel. Das ist so, wie wenn man je nach Tagesstimmung eine auffällige oder weniger auffällige (Sonnen-)Brille anzieht. Nur das Fahrrad ist immer das gleiche. Und manchmal, geradezu meistens, ist man einfach nicht in der Stimmung, angelabert zu werden. Manchmal freu ich mich natürlich auch ein bißchen, hier und da auch sehr.
Und daß sich einmal, als ich in der Stadt an der Ampel stand, ein mittelkleiner Junge mit beiden Beinen um mein Vorderrad klemmte und zu sich selbst sagte: „Boah, so breite Fahrradreifen hab ich noch nie gesehen.“ Und verschwand im Nichts, woher er auch gekommen war.
Sooo breit sind die Reifen ja nun auch nicht.
Und daß ich vor kurzem tatsächlich noch einmal mit dem kleinen Antoine gefahren bin. Einfach so. Das ist vielleicht komisch, wie sehr man sich an einen großzügigen Lenker und einen Sattel wie ein Sofa (Das sagte wiederum letztens der Brotverkäufer auf dem Markt) gewöhnt. Mit Johnny Thunder hat man ja eine richtige Karosserie unter sich. Und jetzt fühlte ich mich auf Antoine wie ein Elefant auf einem Einrad. Dabei habe ich ihn geschlagene vier Jahre gefahren, als sei es das Normalste auf der Welt.
Und daß ich mittlerweile schon nen paar gleichgebaute Electra-Modelle in Hamburg gesehen habe, meistens diese Hawaii-Ausgabe, die ich ja ehrlich gesagt nicht so schön finde, und zwar in rosa, olivgrün und blau.

Moi sur le vélo.

Ist es eigentlich Absicht, daß man bei dem Wort „Ampel“ nur das L von der Lampe hintendrangehängt hat?

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Fahrradgeschichten 35 – Cruisin‘

13. März 2009 um 19:52 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare
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Mein Fahrrad ist ja nun komplett. Alles ist an seinem Platz. Es hat einen Namen*. Die neuen Lampen leuchten. Der Frühling kann kommen (kann er langsam echt mal). Das einzige, was ihm fehlt, ist Antoines morbider Charme. Dafür ist Johnny ausgeglichener.

Da sich die Sonne seit Wochen nicht blicken ließ und meine Kamera derzeit verreist ist, präsentiere ich nun stolz ein schlechtes Tiefgaragenbild.

Falls es jemanden interessiert, welches Cruiser-Modell ich ebenfalls richtig schick finde – es ist rot, und zwar dieses. Ich möchte dazu kurz anmerken, daß ich überhaupt nichts von Cruisern wußte, bevor ich zufällig auf meine große Fahrradliebe stieß und sie ausfindig machte. Seither kenne ich das Wort erst.
Ich habe heute zufällig gesehen, daß es Gigi nochmal neu gibt. Der Gepäckträger ist in der neuen Version hellblau und es hat keinen Korb vorne, stattdessen eine komische Stange vorn. Also da bin ich mit meinem hochzufrieden.

*Johnny „Moves Like Lightnin'“ Gigi Thunder.

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Fahrradgeschichten 34 – Johnny Thunder in neuem Licht

26. Februar 2009 um 13:06 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare
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Leider muß ich anmerken, daß der Typ im Fahrradladen mich möglicherweise für etwas verrückt hält. Vorgestern hab ich Johnny T. bei ihm abgestellt. Eine ganze Nacht ohne mein Fahrrad. Schluchz.

Lady kinkling: Darf es mit reinkommen?
Typ: Klar. Was ist denn damit?
Lady kinkling: Nichts.

Ich wollte ja nur schicke neue Lampen. Er empfahl mir neue, praktische und gute. Ich wollte lieber die schönen, unpraktischen. Continue Reading Fahrradgeschichten 34 – Johnny Thunder in neuem Licht…

Fahrradgeschichten 32 – Gigis erster Schnee

23. Januar 2009 um 17:29 | Veröffentlicht in Fahrrad | Hinterlasse einen Kommentar
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Fange ich eigentlich jede Geschichte mit „Gigi heißt immer noch Gigi“ an?

Egal. Es schneit jedenfalls ziemlich doll. Gigi stand etwa vier Wochen in der Garage, wo ich ihn ab und zu besuchte. Es war immer eisekalt und glatt und winterlich und Gigi hat keine Winterreifen. Diese Woche habe ich ihn aber wieder hervorgeholt. Und heute vormittag, als ich losfuhr, schneite es noch nicht. Dann fing es aber wie blöde an, und es war so windig, dass der Schnee waagerecht über die Wege – ich bin geneigt zu sagen:  – peitschte. Und während ich arbeitete, blieb der Schnee auch noch liegen.

Ich bin also um kurz vor vier losgestürmt, um noch mit Gigi in die U-Bahn zu springen (Fahrradmitnahme von 16-18 Uhr verboten). Und dann stand ich da oben an der Treppe runter zur U-Bahn. Die Treppe war total eingeschneit und es war so schon spiegelglatt – da kann man nicht auch noch ein ganzes Fahrrad hinunterbalancieren. Und wie Gigi und ich da so standen und runterguckten und nicht recht wußten, was tun, da kam ein freundlicher junger Mann des Weges, besser gesagt, er kam sogar wieder zurück, und half uns beim Tragen. Und zu zweit ging es ganz prima. Da sagt Gigi danke.

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Ich überlege übrigens, den Gepäckträger wieder abzuschrauben.

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Fahrradgeschichten 31 – Ein Tag mit Gigi.

15. Dezember 2008 um 19:26 | Veröffentlicht in Fahrrad, Herübergehört | 4 Kommentare
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Mit Gigi zur Arbeit gefahren. Ganz schön kalt im Moment. Dort werde ich gefragt: „Und dein Fahrrad, steht es jetzt ganz allein unten?“ – Ich: „Naja, in der Tiefgarage, wie immer.“ – „Nicht, daß es da friert oder so?“, ist die Antwort. Ich sage: „Es ist ja gestählt.“

Dann auf dem Heimweg gerate ich an eine polizeibewachte Absperrung an irgendeiner Botschaft mit einem Schild „Fußgänger; Ende des Radwegs“. Es gibt eine Schranke und ein halbgeöffnetes Tor. Ich steige ab und frage, ob ich da jetzt nicht durchkann? „Doch klar“, antwortet die ganz freundliche Polizistin, „hier rum vorbei.“ Ich mache Anstalten, das Rad durch jenes Tor zu schieben. „Nein, hier an der Schranke vorbei“, sagt die Polizistin. „Okay“, sage ich, „ich dachte, hier rum geht’s auch.“ – „Das war jetzt Frauenlogik“, sagt die Polizistin. Ich: ???

Egal. Weiter geht’s. An einer gut beleuchteten und nicht sehr befahrenen Straße hält vor Gigi und mir ein Auto am rechten Fahrbahnrand und die Fahrertür wird geöffnet. Bevor ich reindonnere, weiche ich gekonnt aus – solche Situationen kennt man ja. Daß die sich auch einfach nicht umgucken. Der Fahrer steigt aus und brüllt mich an: „MACH GEFÄLLIGST LICHT AN!!!!“ – Ich brülle zurück: „Ich habe Licht an!“ Es stimmt; mein Licht ist nur ganz leicht batteriegeschwächt. Die Leute gucken sich um. Ich glaube, er rief noch „BLÖDE KUH!“ hinter mir her, aber da hielt Gigi mir schon die Ohren zu.
Ich sage: Das muß nicht sein.

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