Fahrradgeschichten 41 – Norddeutsche Marienkäferplage erreicht Johnny Thunder

1. August 2009 um 17:05 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare
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Vielleicht hat er aber auch doch einfach ein wenig Glück im Gepäck.

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Ältere Fahrradgeschichten …

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Fahrradgeschichten 39 – Gigis Familienzusammenführung

24. Mai 2009 um 18:57 | Veröffentlicht in Fahrrad | 1 Kommentar
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Ja, ich schreibe von Gigi, nicht von seinem Taufnamen Johnny Thunder, denn heute hat Gigi zum ersten Mal ein Brüderchen getroffen. Mitten in Barmbek, da war es, in einem Fahrradgeschäft, getrennt nur durch eine Fensterscheibe. War das eine rührende Szene. Falls jemand das Fahrrad aus dem Schaufenster kauft, bitte sag mir Bescheid, dann können wir eine Fahrradverbrüderungstour machen.

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Danke für das Bild an bosch.

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Fahrradgeschichten 38 – Alt und neu und so

5. Mai 2009 um 10:36 | Veröffentlicht in Fahrrad | Hinterlasse einen Kommentar
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Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach ja: Daß es manchmal schon komisch ist, auf sein Fahrrad angesprochen zu werden, wenn man tranig durch die Gegend gurkt. Ich hab’s ja nicht gekauft, um groß auszufallen, sondern weil es das allererste Fahrrad war, das mir sofort gefiel. Das ist so, wie wenn man je nach Tagesstimmung eine auffällige oder weniger auffällige (Sonnen-)Brille anzieht. Nur das Fahrrad ist immer das gleiche. Und manchmal, geradezu meistens, ist man einfach nicht in der Stimmung, angelabert zu werden. Manchmal freu ich mich natürlich auch ein bißchen, hier und da auch sehr.
Und daß sich einmal, als ich in der Stadt an der Ampel stand, ein mittelkleiner Junge mit beiden Beinen um mein Vorderrad klemmte und zu sich selbst sagte: „Boah, so breite Fahrradreifen hab ich noch nie gesehen.“ Und verschwand im Nichts, woher er auch gekommen war.
Sooo breit sind die Reifen ja nun auch nicht.
Und daß ich vor kurzem tatsächlich noch einmal mit dem kleinen Antoine gefahren bin. Einfach so. Das ist vielleicht komisch, wie sehr man sich an einen großzügigen Lenker und einen Sattel wie ein Sofa (Das sagte wiederum letztens der Brotverkäufer auf dem Markt) gewöhnt. Mit Johnny Thunder hat man ja eine richtige Karosserie unter sich. Und jetzt fühlte ich mich auf Antoine wie ein Elefant auf einem Einrad. Dabei habe ich ihn geschlagene vier Jahre gefahren, als sei es das Normalste auf der Welt.
Und daß ich mittlerweile schon nen paar gleichgebaute Electra-Modelle in Hamburg gesehen habe, meistens diese Hawaii-Ausgabe, die ich ja ehrlich gesagt nicht so schön finde, und zwar in rosa, olivgrün und blau.

Moi sur le vélo.

Ist es eigentlich Absicht, daß man bei dem Wort „Ampel“ nur das L von der Lampe hintendrangehängt hat?

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Fahrradgeschichten 37 – Fahrradalpträume

22. April 2009 um 15:36 | Veröffentlicht in Fahrrad, Sprache | 1 Kommentar
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Heute hat Johnny Thunders Rückspiegel zum ersten Mal Regen gesehen. Nach unzähligen Sonnentagen stand das arme Rad auch noch draußen. Naja. So schlimm war das auch nicht. Habe es hinterher natürlich ordentlich mit einem Tuch abgerubbelt. Ähem.
Das war aber noch nicht der Alptraum*. Ich hatte in letzter Zeit sogar ganze zwei echte Johnny-Thunder-Alpträume. In dem ersten war der Lenker winzig klein. Und die Griffe knickten immer ab. Ich heizte über die Straßen und konnte mich nicht richtig festhalten. Das war doof.
Ein paar Nächte später träumte ich, daß ich J.T. mit einem Tuch saubermachen wollte (Oje, ich träume vom Fahrradputzen. So weit ist es schon.). Ebenjenes Tuch fand ich in einer Garage, aber es war Scheuermilch daran gewesen. Davon ging der ganze Lack kaputt. O Schreck.
In einem noch anderen Traum war ich mit Monsieur in einer fremden Stadt und wir hatten Fahrräder ausgeliehen. Seines war zufällig genau das gleiche wie J.T. Dann hat er es am hinteren Schutzblech kaputtgefahren. Das war mir aber egal. War ja nicht meins. Hihi.

Ach je. Sowas Närrisches …

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*Es heißt übrigens wirklich Alpträume. Die Albe/Alpe, eine Art böse Elfen, Nachtmahre, die sich in der Brust des Schlafenden festsetzen, schreibt man schon seit ca. 800 Jahren mit p. Seit (!) der jüngsten Rechtschreibreform ist auch Albtraum mit b erlaubt.
Übrigens schrieb man auch das Wort Alp=Hochweide, von dem auch die Alpen abstammen, im Althochdeutschen noch mit b. Auslautverhärtung und so.

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Fahrradgeschichten 36 – Es ist soweit.

11. April 2009 um 20:55 | Veröffentlicht in Fahrrad | 1 Kommentar
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Es gibt nun ein anständiges Foto von Johnny T., komplett mit allem. Und der Frühling ist da. An der Alster blühten zunächst die Kroken, dann die Osterglocken, und nun sind die Kirschblüten dran. Die Ohrschützer bleiben zuhause, die Sonnenbrille wird ausgepackt. Die Sonne scheint, und Johnny Thunder & ich freuen uns jeden Tag, wenn wir dort vorbeifahren.

Als wir heute von der Arbeit nach Hause fuhren,  ging gerade die Sonne unter. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß mein Fahrrad einen Rückspiegel zum Geburtstag bekommen hat? … tada:

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Fahrradgeschichten 35 – Cruisin‘

13. März 2009 um 19:52 | Veröffentlicht in Fahrrad | 2 Kommentare
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Mein Fahrrad ist ja nun komplett. Alles ist an seinem Platz. Es hat einen Namen*. Die neuen Lampen leuchten. Der Frühling kann kommen (kann er langsam echt mal). Das einzige, was ihm fehlt, ist Antoines morbider Charme. Dafür ist Johnny ausgeglichener.

Da sich die Sonne seit Wochen nicht blicken ließ und meine Kamera derzeit verreist ist, präsentiere ich nun stolz ein schlechtes Tiefgaragenbild.

Falls es jemanden interessiert, welches Cruiser-Modell ich ebenfalls richtig schick finde – es ist rot, und zwar dieses. Ich möchte dazu kurz anmerken, daß ich überhaupt nichts von Cruisern wußte, bevor ich zufällig auf meine große Fahrradliebe stieß und sie ausfindig machte. Seither kenne ich das Wort erst.
Ich habe heute zufällig gesehen, daß es Gigi nochmal neu gibt. Der Gepäckträger ist in der neuen Version hellblau und es hat keinen Korb vorne, stattdessen eine komische Stange vorn. Also da bin ich mit meinem hochzufrieden.

*Johnny „Moves Like Lightnin'“ Gigi Thunder.

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