Neue Augen

26. April 2009 um 14:02 | Veröffentlicht in Was weiß ich | 2 Kommentare
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Seit ich auf meine eine Kontaktlinse trat (Habe harte Kontaktlinsen, die  man gemeinhin zwei Jahre lang tragen kann), gehe ich beim Optikereifachhandel ein und aus. In fast zwei Monaten, die seither vergingen, war ich mindestens viermal zum Sehtest dort. Jetzt weiß ich auch, warum die Dame erst wollte, daß ich einfach dasselbe Modell wie vorher nochmal bestelle, aber ich fand, es geht bestimmt noch besser. Mittlerweile begrüßt sie mich schon von weitem und mit Namen und erzählt mir Anekdoten aus der Kundschaft.

Am schlimmsten war natürlich, daß ich anfangs tagelang meine Brille tragen mußte, weil auch die Probelinsen erstmal bestellt werden mußten. Bei den ersten paßte die Form nicht, dann bekam ich (wieder erst nach einigen Tagen) neue – die gingen gut -, dann wurden nochmal andere Probelinsen bestellt, die man wohl auch ein paar Wochen tragen kann, um den Langzeiteffekt zu beobachten. Die paßten dann prächtig, und in dieser Art sollten dann „richtige“ Linsen bestellt werden. Jedesmal: Bestellen, warten, angerufen werden, hin zum Einsetzen, einmal mit den Linsen im Auge um den Block laufen, dann zurück zum Optiker, gelbe Farbe in die Augen (da wird dann mit Blaulicht der Sitz der Linsen angeguckt; Träger harter Linsen werden das kennen. Optikerin jedesmal: „Achtung, kalt, naß und gelb“), Sehtest.

Aus irgendeinem Grund war bei diesen mittelhaltbaren Probelinsen, die ich insgesamt etwa drei Wochen hatte, die eine grün und die andere lila. Das fiel fast nur bei Tageslicht auf, aber dann richtig, und führte verschiedentlich zu Aufschreien wie „Jetztkenneichdichschonsolangewiekannesseindaßmirnochnieaufgefallenistdaßduunter-schiedlicheaugenfarbenhast!“ – oder man traute sich aus ebenjenem Grund überhaupt nicht, was zu sagen.

Nun – endlich, endlich! – habe ich meine „richtigen“ Augen bekommen, die natürlich nicht in irgendeiner Farbe eingefärbt sind, die ich ordnungsgemäß erstand und die mir hoffentlich wieder zwei Jahre Ruhe bescheren. Und ich muß nur noch ein einziges Mal zur sog. Nachkontrolle.

Das Leben ist ein einziges Verlustgeschäft.

27. Februar 2009 um 13:40 | Veröffentlicht in Was weiß ich | 4 Kommentare
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Von meiner Brille, die ich zwei Tage, nachdem ich ein neues Glas drin hatte, verlor, will ich gar nicht reden. Von meinen beiden Lieblingsbuttons auch nicht. Oder von meiner Jacke, die mir auf dem Weg zu einer Prüfung aus dem Fahrradkorb wehte (Das kann immerhin jetzt nicht mehr passieren, der Korb ist vorne).

Gestern bin ich auf meine eine Kontaktlinse getreten. Sie fiel runter, ich bewegte mich nicht, machte Licht an, und fand sie sofort in tausend Stücken wieder. Gut, ich hab ne Brille, sogar zwei, ich will aber trotzdem neue Augen. Auch wenn das wieder einen niedrigen dreistelligen Betrag kostet (genauso wie bei meiner Brille Margaret übrigens, die ich erst vor drei Wochen neu beschaffen mußte, aber ich war ja heilfroh, daß es das gleiche Modell überhaupt nochmal gab. Hierfür ein Juhu.).

War grade in der Optikerei. „Haben Sie ihre alten Linsen noch?“ – „Eine. Die andere hab ich gestern zertreten.“ – „Super.“

Bevor jetzt Häme kommt – ich finde, ich passe noch relativ gut auf meine Sachen auf. Obige Vorfälle sind reine Ausnahmen. In meiner nunmehr 13jährigen Kontaktlinsenkarriere habe ich ca. dreimal eine verloren.

Letztes Jahr um diese Zeit hab ich mein gesamtes Geld für Zahnarztbesuche ausgegeben. Dies Jahr sind also die Augen dran. Werde ich je komplett saniert sein?

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